ORTHOMOLEKULARE MEDIZIN


Definition

Der Begriff stammt aus dem griechischen, und bedeutet orthos = richtig und
Molekül = kleine chemische Verbindung.
Die orthomolekulare Medizin setzt körpereigene Biostoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und Fettsäuren – teilweise in hohen Dosierungen- ein, um Beschwerden und Krankheiten zu lindern und heilen oder um die Gesundheit zu erhalten.
Der amerikanische Chemiker und 2 fache Nobelpreisträger Linus PAULING war davon überzeugt, dass die Einnahme an bestimmten Biostoffen die Gesundheit erhalten und somit Krankheiten verhüten kann.
Er selbst nahm täglich grössere Mengen an Vitaminen ein und wurde 94 Jahre alt.

Gründe für Mangelerscheinungen

1. Durch den Darm
Normalerweise sollten diese Substanzen mit der Nahrung aufgenommen werden (sofern sie der Körper nicht selber herstellen kann).
Doch kann nur eine intakte, gesunde Darmschleimhaut möglichst viel davon aufnehmen und an das Blut weitergeben. (siehe F.X.Mayer-Kuren)
2. Durch die Umwelt
Die zunehmende Auslaugung der Böden, der saure Regen, lange Transporte, falsche Lagerung, verfremdete Nahrungsmittel (Stabilisatoren, künstliche Aromastoffe,..) etc. führen insgesamt zu einer Verminderung der notwendigen Nährstoffe. (Tabellarisch nachzulesen bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung)
3.Der individuelle Bedarf
Durch unsere „moderne“ Lebensweise, die mit Stress, Hektik sowie dem übermässigen Genuss von Kaffee, Zigaretten und Alkohol verbunden sind, steigt der Bedarf. Ebenso bei Leistungssportlern, Schwangeren und Stillenden und in Wachstumsphasen.
4. durch unüberlegte langfristige Einnahme eines Monopräparates (z.B. Magnesium –
führt langfristig zu Verschiebungen im Calziumhaushalt)
5. durch generell falsche, zu einseitige oder mangelhafte Ernährung.

Diagnostik

1. Genaue Befragung mit Erstellung einer individuellen Blutanalyse
2. Zusätzliches Austesten mittels Applied Kinesiology (siehe dort)

Therapie

1. Einnahme der individuellen Nährstoffe (über Infusionen, Kapsel, Tabletten,...)
2. Darmsanierung (bei Bedarf), ev. Ernährungs-/ Lebensstielumstellung

Krankheitsbilder welche besonders gut auf die OM-Medizin ansprechen